Hybrid Cloud: Souveränität dort, wo sie gebraucht wird
Kernnutzen
Der bewährte Kompromiss zwischen Kontrolle und Tempo
Souveränitätsanforderungen und wirtschaftlicher Druck stehen in vielen Organisationen gegeneinander. Vollständiger Eigenbetrieb bindet Kapital und Personal, reine Hyperscaler-Strategien erzeugen rechtliche und technologische Abhängigkeiten. Das hybride Modell löst diesen Zielkonflikt über die Zuordnung: Jede Anwendung und jeder Datenbestand liegt dort, wo Schutzbedarf, Kostenrahmen und Entwicklungsgeschwindigkeit zusammenpassen.
Drei Modelle, ein Portfolio
- Compute-Ressourcen im Mandantenmodell
- Kosteneffizient durch Skaleneffekte
- Schnelle, flexible Skalierung
- Compute-Ressourcen exklusiv für eine Organisation
- Individuelle Sicherheitsrichtlinien
- Planbare Performance ohne fremde Lastspitzen
- Cloud-Infrastruktur bis VS-NfD
- Betrieb On-Premise oder as a Service
- Strikte Trennung der Informationsräume
Kritische Workloads bleiben in Ihrer Hoheit, betrieben unter deutschem Recht in deutschen Rechenzentren.
ISO 27001, IT-Grundschutz und BSI C5 belegen den Betrieb prüffähig gegenüber Aufsicht und Auditoren.
Nicht regulierte Lasten laufen weiter dort, wo sie am günstigsten sind. Teams arbeiten überall mit denselben Kubernetes- und OpenStack-Schnittstellen.
Jeder Workload am passenden Ort
Grundlage ist eine Schutzbedarfsfeststellung je Verfahren, ergänzt um regulatorische Auflagen, Lastprofil und Kostenrahmen.
- Zuordnungsmatrix über alle Verfahren
- Bewertung nach Schutzbedarf und Regulatorik
- Kosten- und Lastprofil je Umgebung
- Fortschreibung im laufenden Betrieb
Eine Basis für alle Umgebungen
OpenStack bildet die gemeinsame Infrastrukturschicht für öffentliche, dedizierte und klassifizierte Umgebungen.
- Identische APIs über alle Modelle
- Übertragbare Automatisierung und Betriebsprozesse
- Kein separates Betriebswissen je Umgebung
- Vollständig auditierbarer Open-Source-Stack
Container über Umgebungsgrenzen hinweg
MetaKube betreibt Kubernetes-Cluster nach demselben Modell in Public-, Private- und Hybrid-Szenarien.
- Zertifizierte Kubernetes-Distribution
- Automatisiertes Lifecycle-Management
- Integration in bestehende CI/CD-Pipelines
- Portable Deployments zwischen den Modellen
Sichere Verbindung der Ebenen
Die Umgebungen werden über verschlüsselte, kontrollierte Übergänge verbunden.
- VPN-Services zwischen den Umgebungen
- Layer-4- und Layer-7-Load-Balancing
- Security Groups und Segmentierung
- DDoS-Schutz auf Infrastrukturebene
Nachweisfähigkeit über alle Modelle
Regulierte Verfahren erfordern lückenlose Nachvollziehbarkeit, unabhängig vom Betriebsmodell.
- Lückenloses Audit-Logging
- Nachvollziehbarkeit aller Systemzugriffe
- Zertifizierte Betriebsprozesse
- Dokumentierte Datenflüsse zwischen den Ebenen
Schrittweise Überführung
Bestehende Systeme werden ohne Stichtagswechsel überführt, Alt- und Neubetrieb laufen parallel.
- Analyse bestehender Systemlandschaften
- Migration bei laufendem Betrieb
- Parallelbetrieb bis zur Ablösung
- Begleitung durch Managed Services
Architekturmodell
Drei Betriebsmodelle, eine technologische Basis
Workloads werden nach Schutzbedarf zugeordnet, nicht nach Anbieter. Verschiebungen zwischen den Ebenen bleiben ein Betriebsvorgang, kein Migrationsprojekt.
Hybride Modelle bis in den Verschlusssachen-Bereich
Betrieb in der eigenen Liegenschaft, wenn Zutritts- und Zugriffsregime vollständig in Ihrer Verantwortung bleiben müssen.
- Infrastruktur im eigenen Rechenzentrum
- Volle Hoheit über Betrieb und Administration
- Anbindung an bestehende geschützte Netze
Bezug als betriebener Dienst, wenn das Schutzniveau gefordert ist, Personal und Fläche aber begrenzt sind.
- Betrieb durch secunet cloud in geprüften Umgebungen
- Kein Aufbau eigener Hochsicherheitsinfrastruktur
- Skalierung ohne Investitionsvorlauf





Anwendungsszenarien

Register- und Verfahrensdaten liegen dediziert unter IT-Grundschutz-Anforderungen, während Bürgerportale, Formularstrecken und Schnittstellen aus der Public Cloud skalieren. Lastspitzen bei Antragsfristen werden abgefangen, ohne den Schutzbedarf der Kerndaten zu verändern.

Auswertung, Analyse und Lagebilddienste laufen in dedizierter Umgebung, eingestufte Vorgänge und VS-Digitalisierung in der SINA Cloud. Kontrollierte Übergänge halten den föderalen Austausch zwischen Leitstellen, Landes- und Bundesbehörden nachweisfähig.

Verfahren mit VS-Bezug werden über die SINA Cloud abgebildet, On-Premise in der Liegenschaft oder als Service. Simulation, Auswertung und Entwicklungsstrecken ohne Einstufung nutzen weiterhin skalierende Ressourcen, ohne dass zwei getrennte Betriebswelten entstehen.

Behandlungs- und Abrechnungsdaten bleiben in dedizierter Infrastruktur mit eigenen Sicherheitsrichtlinien und C5-Nachweis. Forschung, Auswertung und Anwendungsentwicklung arbeiten daneben kostenoptimiert mit anonymisierten oder synthetischen Datenbeständen.

Steuerungsnahe und meldepflichtige Systeme laufen in kontrollierter Umgebung mit lückenlosem Audit-Logging nach NIS-2- und KRITIS-Vorgaben. Portale, Kundensysteme und Datenanalyse bleiben in der Public Cloud und werden über abgesicherte Übergänge angebunden.
Wie wird entschieden, welcher Workload wohin gehört?
Grundlage ist eine Schutzbedarfsfeststellung je Verfahren, ergänzt um regulatorische Auflagen, Lastprofil und Kostenrahmen. Das Ergebnis ist eine Zuordnungsmatrix, die im Betrieb fortgeschrieben wird.
Entstehen zwei getrennte Betriebswelten?
Nein. Alle Modelle setzen auf OpenStack und MetaKube auf. Automatisierung, Deployment-Prozesse und Betriebswissen gelten umgebungsübergreifend.
Lassen sich Partnerlösungen einbinden?
Ja. Standardisierte Schnittstellen erlauben die Kombination mit Partner- und Drittanbieterlösungen, ohne die Kontrolle über schutzbedürftige Datenbestände abzugeben.
Wo werden die Daten verarbeitet?
Der Betrieb erfolgt ausschließlich an Standorten in Deutschland.
Bereit für souveräne Cloud-Infrastruktur?
Unsere Experten beraten zu Architektur, Migration und Compliance.
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