Versorgungssicherheit beginnt in der Infrastruktur

Versorgungssicherheit ist keine Funktion, die man nachrüstet. Sie muss von Anfang an Teil der Architektur sein.
Aus syseleven.de wurde secunet.cloud. Sie befinden sich bereits auf der neuen Website. Plattform, Services und Ansprechpartner bleiben dieselben.

Im Versorgungsalltag
Wo ein Ausfall nicht nur ein Ticket ist, sondern eine Störung der Versorgung

Bei kritischer Infrastruktur hat ein IT-Vorfall unmittelbare Folgen außerhalb der IT. Drei Situationen zeigen, wo eine belastbare Cloud-Architektur diesen Unterschied macht.

Rolle

Systeme zur Angriffserkennung müssen durchgehend laufen und Vorfälle innerhalb der NIS2-Fristen melden können. Die Infrastruktur dahinter darf selbst kein Angriffsziel mit Schwachstellen sein.

Rolle

Steuerungs- und Leitsysteme für die Versorgung müssen auch bei Störungen weiterlaufen. Ein Ausfall betrifft nicht nur ein System, sondern eine ganze Region.

Rolle

Fahrgastinformation und Leitsysteme müssen bei Störungen besonders zuverlässig laufen, genau dann, wenn die Last am höchsten ist. Skalierung darf im Ernstfall nicht das Problem sein.

Regulatorischer Kontext
Vorgaben, die für Betreiber kritischer Infrastrukturen gelten

Wer als KRITIS-Betreiber gilt, definiert die BSI-KritisV anhand von Schwellenwerten je Sektor, von Energie über Wasser bis Ernährung und Verkehr. § 8a BSIG verlangt alle zwei Jahre den Nachweis angemessener Schutzmaßnahmen sowie Systeme zur Angriffserkennung. NIS2 verschärft diese Pflichten und setzt enge Meldefristen: eine Frühwarnung innerhalb von 24 Stunden, eine Meldung innerhalb von 72 Stunden. Das geplante KRITIS-Dachgesetz ergänzt die physische Resilienz als eigenständige Anforderung. Branchenspezifisch kommen weitere Vorgaben hinzu, etwa § 11 EnWG für die Energiewirtschaft. BSI C5 bleibt der Prüfkatalog für die eingesetzte Cloud-Infrastruktur selbst.

Souveränität
Resilienz endet nicht an der eigenen Systemgrenze

Wer für die Versorgung verantwortlich ist, muss auch die eigene Cloud-Abhängigkeit als Risiko betrachten. Ein einzelner Anbieter, von dem alles abhängt, ist selbst ein Single Point of Failure.

Kubernetes und OpenStack als offene Grundlage. Angriffserkennung und Audits lassen sich auf einer Architektur aufsetzen, die tatsächlich einsehbar ist.


Workloads sind nicht an einen Hersteller gebunden. Ein Wechsel des Betreibers ist keine theoretische Vertragsoption, sondern technisch tatsächlich durchführbar.


Redundanz auf Infrastrukturebene reicht nicht, wenn am Ende doch ein Anbieter das gesamte System trägt. Offene Standards machen echte Diversifizierung möglich.


Derselbe Cloud-Stack läuft auch direkt in der eigenen Leitstelle oder im Betriebszentrum, wenn Ausfallsicherheit eine physische Trennung verlangt.


Übernimmt secunet den Betrieb, geschieht das ausschließlich in zertifizierten Rechenzentren im Inland.


Projekte & Referenzen

secunet cloud ist nach ISO 27001, IT-Grundschutz und BSI C5 zertifiziert, als einer von nur zwei Anbietern in Deutschland mit diesem Dreiklang.
Sektor Ernährung

Betrieb für digitale Landwirtschaftssysteme, die zur Versorgungssicherheit im Ernährungssektor beitragen.

Sektor Verkehr

Cloud-Infrastruktur für ein Unternehmen im Bereich der Flugsicherung, mit entsprechenden Anforderungen an Verfügbarkeit.

Sicherheitskritisch

Zusammenarbeit mit einem der sicherheitskritischsten Unternehmen Deutschlands bei souveränen IT-Infrastrukturen.

Zertifizierungen & Standards

IT-Grundschutz
ISO 27001
ISO 27017
ISO 27018
BSI C5 Type 2
Kontaktanfrage

Sprechen wir über Ihre Resilienzanforderungen

Ob § 8a BSIG-Nachweis, Angriffserkennung oder Leitsystem-Betrieb: Wir ordnen den Bedarf gemeinsam ein.

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