OpenDesk – die souveräne Office- und Kollaborationssuite

OpenDesk bündelt europäische Open-Source-Komponenten für Verwaltung, Wirtschaft und sicherheitskritische Organisationen.
Aus syseleven.de wurde secunet.cloud. Sie befinden sich bereits auf der neuen Website. Plattform, Services und Ansprechpartner bleiben dieselben.

Einleitung
Ein digitaler Arbeitsplatz auf offener Grundlage

OpenDesk entstand aus der Initiative „Souveräner Arbeitsplatz" des Bundesministeriums des Innern und wird seit 2024 vom Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) weiterentwickelt. Statt eine Einzellösung neu zu entwickeln, führt OpenDesk bewährte europäische Open-Source-Anwendungen unter einer gemeinsamen, zentral verwalteten Oberfläche zusammen – von Dateiverwaltung über Groupware bis Videokonferenz. 

Keine Eigenentwicklung, sondern eine abgestimmte Zusammenführung etablierter Open-Source-Projekte unter einer einheitlichen Nutzerverwaltung.

Einzelne Komponenten lassen sich ergänzen, austauschen oder in bestehende Systemlandschaften integrieren, ohne die Gesamtarchitektur zu verändern.

Alle Kernkomponenten stammen von europäischen Herstellern und unterliegen keiner außereuropäischen Kontrolle.

Wie OpenDesk technisch aufgebaut ist

Im Zentrum steht eine einheitliche Identitäts- und Zugriffsverwaltung, über die alle Anwendungsmodule per Single Sign-On erreichbar sind. Die Bereitstellung erfolgt containerbasiert auf Kubernetes, wodurch sich OpenDesk sowohl on-premises als auch in verwalteten Cloud-Umgebungen betreiben lässt.

Zentrale Nutzerverwaltung

Univention Nubus mit Keycloak-basiertem Identity- und Access-Management sorgt für einheitliche Anmeldung und Rechtevergabe über alle Module hinweg.

Containerbasierter Betrieb

Alle Komponenten sind für den Betrieb auf Kubernetes ausgelegt – skalierbar, portabel und unabhängig von einer bestimmten Infrastruktur.

Die Bausteine der Suite

Dateiverwaltung und -synchronisation.

Browserbasierte Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation.

E-Mail, Kalender und Kontakte.

Ende-zu-Ende-verschlüsselter Chat auf Basis des offenen Matrix-Standards.

Videokonferenzen mit SIP-Integration über Jigasi.

Projekt- und Aufgabenmanagement.

Wissensdatenbank und Dokumentation.

Verschlüsselte Notizen und Diagramm-Erstellung.

 


Identity & Access
Eine Anmeldung für alle Anwendungen

Die Nutzerverwaltung ist keine Zusatzfunktion, sondern das verbindende Element der Architektur. Über standardisierte Schnittstellen und vorkonfigurierte Integrationspakete greifen alle Module auf dieselbe Identität zu.

  • Single Sign-On über alle integrierten Module hinweg
  • Zentrale Rechtevergabe und Rollenverwaltung
  • Standardisierte Schnittstellen für den Austausch zwischen Modulen, etwa zwischen Dateispeicher und Groupware
  • Flexibilität zur Ergänzung oder zum Austausch einzelner Komponenten ohne Eingriff in die Kernarchitektur

Betriebsmodelle
Community Edition und Enterprise Edition

OpenDesk steht in zwei Varianten zur Verfügung und lässt sich sowohl selbst betreiben als auch als verwalteter Dienst beziehen.

Community Edition
Kostenfrei über das Open-Source-Repository openCode verfügbar, eigenverantwortlicher Betrieb, Unterstützung durch die Community.

Enterprise Edition
Erweiterter Funktionsumfang mit Support und Services durch ZenDiS, ausgelegt auf große Organisationen und anspruchsvolle Betriebsanforderungen.

  • Betrieb im eigenen Rechenzentrum (on-premises)
  • Betrieb als Software-as-a-Service über zertifizierte Cloud-Plattformen
  • Skalierung von kommunalen Einrichtungen bis zu großen Bundesbehörden mit mehreren hundert Nutzenden
     

OpenDesk als Anwendungsschicht in secunet Cloud-Architekturen

Als quelloffene Komponente lässt sich OpenDesk in unterschiedliche secunet Cloud-Umgebungen einbetten – abhängig vom Schutzbedarf und Betriebsmodell der jeweiligen Organisation.

Betrieb als skalierbarer, verwalteter Dienst auf offener Kubernetes-Infrastruktur für Behörden und Unternehmen mit Standard-Schutzbedarf.

Dedizierter Betrieb in kontrollierter Infrastruktur für Organisationen mit erhöhten Anforderungen an Datenhaltung und Betriebskontrolle.

Einordnung als referenzierte Anwendungskomponente im Kontext klassifizierungsfähiger Infrastrukturen – Einsatz abhängig vom jeweiligen Schutzbedarf und gesondert zu prüfen.

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